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Dieses lesedidaktische Prinzip bedeutet, dass die SchülerInnen
im ersten Schuljahr zunächst schreiben. Als Hilfe zur eigenen
Wortbildung dient ihnen die Anlauttabelle und eine Anleitung zur
Arbeit damit. Die Schüler haben je nach ihrem Wissen, ihren
Erfahrungen und ihren Fähigkeiten die Möglichkeit, selbst
zu entscheiden, welche Wörter sie verschriften wollen.
Das Prinzip des selbst gesteuerten Lernens lässt den Kindern
die Möglichkeit, sich den Schriftspracherwerb im eigenen
Tempo anzueignen. Die Fähigkeit des Lesens stellt sich dabei
"von selbst" ein.
Jedes Kind wird nach seinen individuellen Möglichkeiten
tätig.
Es kommt nicht auf fehlerfreies Schreiben an sondern auf lautgetreues
Verschriften. Die Kinder kennen zunächst keinen doppelten
Konsonanten, kein"ie" und die Beachtung der Groß-
und Kleinschreibung (obwohl viele Schüler durch den jahrgangsübergreifenden
Unterricht viel früher mit den Regeln der Rechtschreibung
vertraut sind als erwartet). "Richtig" ist zunächst
alles, was lautgetreu geschrieben ist. Vor allem leistungsstarke
Kinder fragen sehr zeitg nach und versuchen, gewonnene Rechtschreibregeln
in ihr Schreiben gleich mit einzubauen. Gleichzeitg werden die
Kinder im deutlichen Sprechen und Hinhören geschult.
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